Leistungen

Alle Leistungen sind begleitet von einer individuellen Beratung.

  1. Gezielte pränatalmedizinische Beratung (Lotse in der speziellen vorgeburtlichen Diagnostik)
  2. Ultraschall-Feindiagnostik (Spezielle Fehlbildungsdiagnostik) klassisch um die 20. SSW, modern 11-14 SSW incl. fetale Echocardiographie
  3. Pränatalmedizinische Suchtests: Genetische Diagnostik (NT, NIPT), andere Suchverfahren
  4. Diagnostische Punktion: CVS - Chorionzottenbiopsie, AC - Amniozentese / Fruchtwasseruntersuchung, Fetalblutentnahme
  5. Dopplersonographie (Versorgung Mutter - Kind)
  6. Weiterbetreuung im interdisziplinären Netzwerk bei Kindern mit besonderen Befunden

Pränatalmedizinische Beratung

- Allgemeine Beratung

- Spezielle Beratung

- Beratung in besonders gelagerten Fällen

 

 

 

 

 

Hochauflösende Ultraschalldiagnostik

Die strukturierte systematische Analyse der Körperstrukturen des ungeborenen Kindes ist die Informationsbasis der Pränatalmedizin für Arzt und Schwangere.

nichtinvasive Tests -Pränatalscreening

- Nackentransparenztest (NT-Messung)

 - NIPT - fetale Gendiagnostik aus mütterlichem Blut

 - Andere Suchverfahren (Präeklampsiescreening, Integriertes Screening, Altersfreies Screening (AFS-Screening nach Schmidt/Scharf) 

 

 


Invasive Diagnostik

Chorionzottenbiopsie (CVS) ab 10+0 SSW

Es handelt sich um eine Gewebsentnahme aus dem Mutterkuchen (Placenta). Dieses ist vorgeburtlich das größte kindliche Organ. Vorteil: Maximal früh, maximal schnell (Ergebnis am Folgetag), maximal sicher, da die Fruchtblase intakt bleibt.

Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung) ab 15+0 SSW

Älteste und verbreitetste Methode der invasiven Pränataldiagnostik. Relativ späte Diagnostik, 10 Tage Bearbeitungsdauer im Labor bis Befunderstellung.

Nabelschnurpunktion ab 18+0 SSW

Entnahme von kindlichem (fetalen) Blut aus der Nabelschnur. Maximal beschleunigte und maximal breite Diagnostik. Es können mit dieser Entnahmemethode gleichzeitig eine genetische Diagnostik, eine Infektionsdiagnostik und eine Blut- bzw. Gerinnungsdiagnostik am ungeborenen Kind vorgenommen werden.

 

Dopplersonographie

Diagnostik der Mangelversorgung des Feten und diffenzierte Beurteilung ihres Ausmaßes (kompensierte-dekompensierte Plazentainsuffizienz).

Da eine fetale Mangelversorgung häufig mit Fehlbildungen und genetischen Erkrankungen vergesellschaftet ist, ist für die richtige Zuordnung dopplersonographischer Befunde eine vorher erfolgte gezielte fetale Fehlbildungsdiagnostik Voraussetzung.